Bildunterdrückung beim E-Mail: Kommen Ihre Inhalte an?
Bei einer im deutschen Sprachraum durchgeführten Befragung wurde untersucht, welche E-Mail Clients verwendet werden und welcher Anteil der Nutzer Bilder in E-Mail unterdrückt.
Als Massnahme gegen die SPAM Versender zeigen immer mehr E-Mail Programme, die in einer E-Mail enthaltenen oder verlinkten Grafiken gar nicht erst an. Anstelle dessen erscheint meist ein Knöpfchen „Bilder anzeigen“, das der Nutzer explizit klicken muss, bevor die Grafiken nachgeladen werden. Outlook unterstützt ab der Version 2007 gar keine Hintergrundgrafiken mehr, auch nicht auf explizite Anforderung des Benutzers (siehe auch Neues Outlook bereitet HTML-Mails Probleme).
Derzeitige Nutzung der Funktion zum Unterdrücken von Bildern

Die Bildunterdrückung hat auch Einfluss auf die Messbarkeit der Öffnungsrate. Meistens wird die Öffnungsrate gemessen, indem der Server die Anforderung eines kleinen Bildes registriert und dem Nutzer zuordnet. Unterdrückt das E-Mail Programm die Öffnung, kann die Öffnung nicht mehr gemessen werden. Die Klickrate wird also als Messkriterium an Bedeutung gewinnen.
Interessant war, dass 30% aller befragten User die Funktion der Bildunterdrückung bewusst nutzen! Da die in der Studie erfassten Teilnehmer eher aus dem privaten Umfeld zu kommen schienen, dürfte die Bildunterdrückung im Business-Umfeld noch einiges höher sein!
Die ganze Studie finden sie unter Bildunterdrückung in E-Mail Programmen.
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