E-Books lesen sich langsamer als gedruckte
Es gibt zahlreiche 10 Studien die zeigen, dass am Bildschirm 15 – 30 % langsamere Arbeitszeiten für Verstehen oder Korrekturlesen von Text nötig sind als bei gedruckten Informationen. Dies wurde durch eine neue Studie bestätigt: Texte werden schneller gelesen, wenn sie auf Papier gedruckt vorliegen, als wenn sie auf einem iPad, Kindle oder einem PC-Bildschirm angezeigt werden.
Die neue Studie des Usability-Experten Jakob Nielsen zeigt, dass Menschen Texte schneller lesen, wenn sie ihnen auf Papier gedruckt vorliegen, als wenn sie auf einem elektronischen Gerät wie dem iPad, Amazons E-Book-Reader Kindle 2 oder einem PC-Bildschirm angezeigt werden.
Die insgesamt 32 Probanden bekamen eine Kurzgeschichte von Ernest Hemingway als Lektüre und benötigten hierfür auf dem iPad im Schnitt 6,2 Prozent mehr Zeit als bei einem gedruckten Buch, auf dem Kindle 10,7 Prozent mehr. Wie Nielsen betont, waren die Ergebnisse aufgrund ihrer hohen Variabilität allerdings statistisch nicht aussagekräftig genug, um die Geschwindigkeit der beiden elektronischen Lesegeräte direkt untereinander zu vergleichen. Signifikant ist jedoch in beiden Fällen der Unterschied zum gedruckten Buch.
Die durchschnittliche Lesezeit der Probanden lag bei 17 Minuten und 20 Sekunden. Um sicherzugehen, dass keiner der Teilnehmer sich oberflächlich durch das zu lesende Material gemogelt hatte, wurden zum Abschluss ein auf Textverständnis aufbauender Test absolviert.
Interessanter war die Auswertung der Zufriedenheitswerte beim Lesen auf den verschiedenen Medien: Auf einer Skala bis maximal 7 Höchstpunkten erhielt das traditionelle Buch und der iPad sowie Kindle jeweils die Wertung 5.8, 5.7 und 5.6 während der Desktop PC eher schlecht abschnitt. Erwähnenswert die Kritik am Gewicht des iPads sowie am schwachen Kontrast des Kindle.











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