Europäer surfen mehr und lesen weniger
Die Nutzungszeit des Internet steigt stetig und Europäer verbringen mittlerweile mehr Zeit damit im Internet zu surfen als Zeitungen und Zeitschriften zu lesen. Das Internet ist somit eine der wichtigsten Informationsquellen geworden. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie von Jupiter Research, in deren Rahmen 5000 Personen in Deutschland, Grossbritannien, Italien und Spanien befragt wurden.
Der Konsum der neuen Medien scheint allerdings nicht zu Lasten der Printmedien zu gehen: Zwar hat sich die Zeit, die die Befragten im Internet zubringen, von wöchentlich 2 auf 4 Stunden verdoppelt, doch blieb der Konsum von gedruckten Medien trotzdem konstant bei 3 Stunden pro Woche. Zugenommen hat übrigens auch der Fernsehkonsum – von 10 auf 12 Stunden pro Woche.
Eine Untersuchung in den USA brachte ähnliche Ergebnisse zutage: Auch die Amerikaner lesen wöchentlich 3 Stunden. Allerdings verbringen sie jeweils bis zu 14 Stunden vor dem Fernseher und surfen wöchentlich 14 Stunden im Internet.
In diesem Zusammenhang ist es interessant festzustellen, dass Google Mitarbeiter immer wieder betonen , dass Suchmaschinen die Printmedien unterstützen und nicht konkurrieren. Dass trotzdem Werbegelder von den Printmedien in den online Bereich abwandern ist aber offensichtlich. Trotz des hohen Anteils am Medienkonsum fliesst aber bisher nur ein sehr geringer Teil der Werbegelder in den online Bereich.
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