Generische Suchbegriffe verhelfen Markenherstellern zu Umsatz
Eine neue Yahoo!-Studie hat das Suchverhalten während des Kaufprozesses analysiert. Dabei bestätigte sich, dass Firmen mit starken Marken ein grosses Potenzial bei generischen Suchbegriffen haben. Das Fehlen von Marken in den Suchergebnislisten macht einen “schlechten Eindruck” und wird dem jeweiligen Unternehmen angekreidet.
Wenn man nur auf den direkt messbaren Umsatz zielt, haben spezifische Suchabfragen das grösste Umsatzpotential (siehe auch Das Umsatzpotential liegt bei den spezifischeren Suchbegriffen). Im Informations- und Kaufprozess spielt aber die generische Suche, also die Suche mit allgemeinen Wörtern ohne die Hinzunahme von Markennamen, trotzdem eine grosse Rolle. Diese sind zwar teuer und haben meistens einen tieferen ROI, beinflussen die Markenpräferenz aber entscheidend.

Es gibt bei der Suche nach einem Angebot meistens wenige generische Suchbegriffe mit hohem Suchvolumen
Wie gehen die Nutzer beim Suchen im Kaufprozess eigentlich vor? Welche Begriffe geben sie ein? Wie und in welchen Phasen des Suchprozesses können Werbetreibende die Konsumenten erfolgreich ansprechen? Die neue Yahoo! Insights-Studie “The Power of Generic Search” analysiert die Logik der Internetnutzer beim generischen Suchen im Kaufprozess und zeigt, wie Werbetreibende diese erfolgreich für sich nutzen können. Das Ergebnis: Online-Werbung über kommerzielle Suchergebnisse wirkt und wird von den Nutzern akzeptiert, wenn sie den Suchvorgang mit relevanten Ergebnissen ergänzt.
Die Studie belegt dabei die grosse Bedeutung generischer Suchbegriffe, insbesondere in der Informationsphase eines Kaufprozesses – also dann, wenn die Kaufinteressierten noch nicht auf bestimmte Marken festgelegt sind (siehe auch . Werbetreibende und allen voran die Markenartikler haben damit die Chance, sich zum richtigen Zeitpunkt ins Relevant Set der Suchenden zu bringen und Neukunden zu gewinnen.
Ziel der neuen Studie von Yahoo! Deutschland war es, das Suchverhalten während des Informations- und Kaufprozesses zu analysieren, typische Verhaltensmuster darzulegen und die dahinterliegende Nutzerlogik vor allem im Zusammenhang mit generischen Suchbegriffen, die bei den Suchabfragen einen grossen Teil ausmachen, zu verdeutlichen. Neben dem Suchverhalten im Laufe einer Kaufentscheidung wurde dabei auch die Erwartungshaltung der User an Suchergebnisse sowie die Akzeptanz von Sponsored Links abgefragt.
Nächster Teil: Wichtige Rolle für Online-Marketing im Informations- und Kaufprozess
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