Google berücksichtigt Ladezeiten bei englischen Suchergebnissen

Nachdem die Ladezeiten bisher nur bei Google Adwords berücksichtigt wurden, hat Google nun bekanntgegeben, dass dies nun bei einem Prozent der Suchanfragen im englischen Sprachraum auch bei den organischen Suchresultaten berücksichtigt wird.

Google beginnt nun also damit, kürzere Ladezeiten beim Ranking zu belohnen. Wie die Suchmaschine mitteilte, wird die Ladezeit eines Internetauftrittes (genauer gesagt die die Geschwindigkeit, wie schnell eine Seite im Vergleich zu anderen erscheint) neu ins Ranking mit einfliessen. Bisher wurden die Ladezeiten nur bei Google Adwords berücksichtigt (siehe Ladezeiten als neuer Google Adwords Qualitätsfaktor).

Resultate aus internen Untersuchungen zeigen, dass schnellere Internetauftritte Kunden glücklicher mache, was auch dem Credo bezüglich Schnelligkeit von Google entspräche. Da aber bei Google über 200 Faktoren beim Ranking von Suchergebnissen eine Rolle spielen, wird diese Anpassung nur geringe Auswirkungen haben. Laut Google wird die Ladezeit seit einigen Wochen berücksichtigt. Allerdings nur bei weniger als einem Prozent der englischsprachigen Suchresultate – und dies derzeit nur auf google.com. Unabhängig davon lohnt es sich aber die Ladezeiten auf dem eigenen Auftritt so kurz wie möglich zu halten (siehe auch Lange Ladezeiten schrecken Shopper ab).

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