Google bestraft die gegenseitige Verlinkung!
Wenn ein Internetauftritt einen Link auf eine anderes Seite setzt, sieht Google diesen Link als eine Empfehlung an. Google achtet dabei aber sehr auf die Qualität der Links! Nun ist Google sogar soweit gegangen, thematisch passende Links nicht mehr zu berücksichtigen, wenn diese offensichtlich nur deswegen gesetzt wurden, um Google zu beeinflussen.
Aufgrund des offensichtlichen Missbrauchs berücksichtigt Google seit längerem viele der Linklisten nicht mehr, welche nach wie vor auf vielen Internetauftritten geführt werden. Die auf diesen Linklisten aufgeführten Internetauftritte geben jeweils (direkt oder indirekt) einen Link zurück, haben aber meistens mit dem Thema des eigenen Internetauftrittes nichts zu tun. Google hat seit langem betont, dass eine gegenseitige Verlinkung mit dem Ziel, Google zu beeinflussen, nicht toleriert wird. Gegenseitige Verlinkungen, die für den Besucher nicht weiter Sinn machen oder einen Nutzen bringen, sondern hauptsächlich dazu dienen, das Ranking bei Google zu verbessern, werden von Google wenn immer möglich nicht berücksichtigt.
Nun hat auch die Immobilienbranche in den USA hat den Nachteil der gegenseitigen Verlinkung zu spüren bekommen. Google hat vor kurzem unzählige Internet Auftritte bestraft und teilweise sogar aus dem Index gelöscht. Der Grund dafür war, dass deren Internetseiten massive gegenseitige Verlinkungen vorgenommen haben. Einige grosse Immobilien-Provider hatten ihre Kunden sogar dazu animiert, sich gegenseitig Links zu setzen.
Dass Google solche Verlinkungs-Aktionen nicht will ist auch in den Google Richtlinien festgehalten:
Nehmen Sie nicht an Link-Programmen teil, die dazu dienen, Ihre Rangfolge oder Ihren Seitenrang zu verbessern. Meiden Sie insbesondere Links zu Webspammern oder schlechter Nachbarschaft im Web, da Ihre eigene Rangfolge durch solche Links negativ beeinflusst werden kann.
Beim aktuellen Fall ist speziell, dass das Problem in der gegenseitigen Verlinkung nicht darin bestand, dass die Links thematisch nicht gepasst hätten. Es waren alles Immobilien-Links – ein Immobilien-Händler hat den anderen empfohlen. Doch aus Sicht der Suchmaschine dienten diese Links nur dazu, das Ranking zu beeinflussen. Eigentlich macht es für den Besucher auch keinen Sinn, wenn er auf einem Internet Auftritt, der Immobilien in Arizona anbietet, zahlreiche “Empfehlungen” in Form von Link erhält, welche Anbieter dass es in New York gibt.

Zum Schluss noch ein paar Hinweise, die für eine langfristig erfolgreiche Verlinkung hilfreich sein können:
- Versuchen Sie nicht, Google auszutricksen. Schlussendlich wird es Google herausfinden – früher oder später.
- Wenn Sie Links mit anderen Auftritt tauschen, dann tun Sie dies nur, wenn Sie diese Ihren Besuchern wirklich empfehlen wollen. Setzen Sie nur Links zum Nutzen Ihrer Kunden, nicht für die Position bei den Suchmaschinen.
- Bauen Sie Ihre Webseite mit viel einmaligem Inhalt auf, damit Ihre Kunden einen echten Wert in Ihrem Internet Auftritt wahrnehmen. Die Links werden so schlussendlich nicht ausbleiben.
11 Kommentare
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Dezember 14th, 2010 at 01:02
Tut mir Leid das zu sagen, aber dieser Title des Artikels ist totaler Schwachsinn. Google bestraft keinen gegenseitigen Linktausch. Ich habe vor einigen Monaten mit Webseiten direkten Linktausch gemacht ( PR 4-5 ) und kurz danach gingen auch mein Traffic in die Höhe ( Punkt )
Aber natürlich sind Link-netzwerke oder direkte Links viel besser.
Also:
A) Direkte, thematisch passende Links kaufen
B) Link-Netzwerke in Form einer Pyramide ( Link pyramids )
Ich weiß wovon ich spreche
April 17th, 2009 at 13:01
Ja Google kann bestrafen und das sieht man auch nach dem letzten April 2009 Update. Einige Webseiten sind abgestuft worden. Es ist besser weniger Links zu haben daher aber von guter Qualität.
März 18th, 2009 at 01:52
Also das gegenseitige Verlinkung bestrafft wird ist doch nichts neues. Das wurde doch schon 2007 bei der Abstrafung der ganzen Backlinkpflichten Webkataloge breit getreten. Das thematische Links von Google abgestrafft werden können, weil sie nur zur Rankinkmanipulation gesetzt werden ist totaler Unsinn. Ein Algorithmus der sowas erkennen soll, würde viel zu viel Kollateral Schäden bewirkten und vielleicht sogar das gesamte Linkgefüge von Google komplett eliminieren. Also sowas würden die Google Jungs nicht wagen.
Februar 28th, 2009 at 19:01
Hallo,
ich möchte mich hier nur bei den Autoren dieses Beitrags bedanken.
Durch die Weiterleitungsfunktion habe ich es vieleicht geschafft einen hoffnungslosen Linksammler vom Gegenteil zu überzeugen.
Vielen Dank nochmal
Dirk
März 31st, 2008 at 20:59
Das Internet und vor allem Suchmaschinen wie Google haben den Zugang zu Informationen massiv erleichtert. Dabei muss sich die Suchmaschine auf 10 Einträge einigen, welche zuoberst stehen. Google wird von denjenigen, welche Zensur betreiben wollen, nicht gerne gesehen. Viele Staaten wie China, aber auch Deutschland, zwingen Google zu einer gewissen Zensur. Diese wird aber zumindest offen angezeigt.
März 31st, 2008 at 17:25
Die Anzahl der Hyperlinks die auf eine
bestimmte Internetseite verweisen sagt
definitiv nichts über die Qualität der
Seite aus! Die Menge machts doch nicht!
Die Masse ist dumm!
Ein Apparateautomatismus kann die
Qualität einer Internetseite nicht
erfassen. das können nur Bibliothekare.
Und überhaupt, was geht Suchmaschinen
an wie gut oder nicht gut Seiten sind?
Ein jeder hat doch andere Vorstellungen
davon was er gut findet oder nicht gut
findet! Also müssen doch in Suchmaschinen
ALLE Seiten gleichberechtigt angezeigt
werden! Jenes subjektive beurteilen
der Internetseiten ist eine Form von
Zensur, ein Vorverurteilung, höchst
subjektiv, eben Zensur!
—-
Januar 29th, 2008 at 17:54
..”ob ein Link tatsächlich (thematisch) passt oder nicht, fliesst allerdings (noch) nicht wirklich automatisiert (zumindest nicht als Negativ-Faktor, evtl. als leichtes Positiv-Kriterium) ins Ranking ein.”
“Aber auch wenn title & umgebender Text unpassend sind (nur der Linktext passt), funktionieren die Links trotzdem (noch) fürs Ranking.”
Gemäss unseren Tests funktionieren thematisch nicht passende Links zwar noch in gewissen Fällen. In vielen Fällen bringen sie aber keinen Nutzen und auch wenn sie entfernt werden, ändert sich nichts am Ranking.
Es ist aber tatsächlich so, dass man nur in seltenen Fällen für Links bestraft wird, welche auf den eigenen Internetauftritt gesetzt wurden. Die unpassenden Links werden in der Regel einfach beim Ranking nicht berücksichtigt.
Danke für den Hinweis und danke, dass Dir unsere News gefallen!
Januar 29th, 2008 at 15:19
@bz
Direkte reziproke Verlinkung ist in 2007 immer weniger wert geworden.
Wobei die Formulierung “um den Unterschied zwischen passenden und unpassenden Links automatisch zu erkennen” meines Erachtens auch falsch verstanden werden könnte
Google erkennt zwar inzwischen reziproke Verlinkungen autommatisch – ob ein Link tatsächlich (thematisch) passt oder nicht, fliesst allerdings (noch) nicht wirklich automatisiert (zumindest nicht als Negativ-Faktor, evtl. als leichtes Positiv-Kriterium) ins Ranking ein.
Wenn Google Links hinsichtlich “thematisch passend” auswertet, sind`s der Linktext, ein paar Wörter um den Link herum & der title der linkgebenden Seite.
Aber auch wenn title & umgebender Text unpassend sind (nur der Linktext passt), funktionieren die Links trotzdem (noch) fürs Ranking.
Sehe ich an meinen Uralt-Projekten von 1999, die nach wie vor bestens mit “non-reziproken & komplett thematisch unpassenden” Links prima ranken
Ich gehe daher davon aus, dass Google nur den Faktor “reziproke Verlinkung” abgestuft hat & Linknetze wie das oben angesprochene manuell kickt.
Irgendwas müssen die mittlerweile sehr zahlreichen Quality Rater ja auch zu tun haben …
Übrigens cool, dass ihr auch bloggt & nen RSS-Feed habt – hatte ich bisher (als SEO Anbieter kenne ich eure Domain “natürlich” schon lange
) noch gar nicht mitbekommen. Habt einen neuen Feed Abonennten …
Januar 5th, 2008 at 12:26
Der Sinn von Links besteht darin, dass eine Internetseite eine andere empfiehlt. Wenn ein Link für den Besucher der Seite Sinn ergibt, hat Google nichts dagegen.
Wenn also eine Seite über Schuhe einen Link auf eine Seite mit Schuhcreme setzt, ist dies im Sinn von Google. Wenn diese Seite aber einen Link auf eine Versicherung macht, passt der Link nicht zur Seite und dessen Inhalt.
Google hat lange gebraucht, um den Unterschied zwischen passenden und unpassenden Links automatisch zu erkennen, ist darin aber in der Zwischenzeit sehr gut geworden.
Januar 4th, 2008 at 19:31
Wenn man diesem Artikel Glauben schenken darf, dann wird bald garnicht mehr verlinkt werden aus Angst vor einer Google-Bestrafung. Also themenrelevante Links halte ich für sinnig.
Igor