Google erleichtert Zugangsbegrenzungen zu Inhalten der Zeitungen

Google hat angekündigt, Zeitungsverlagen künftig Einschränkungen bezüglich ihres Web-Angebots zu erleichtern. Diese sollen wählen können, wie viele Klicks sie auf Artikel zulassen.

Google bietet schon seit längerem ein Programm namens First Click Free an. Teilnehmende Medienunternehmen können es Surfern erlauben, bei Google gefundene, eigentlich kostenpflichtige Artikel in voller Länge zu lesen. Jeder weitere Klick kostet dann. Wie Josh Cohen von Google im offiziellen Firmen-Blog schreibt, war bisher jeweils der erste Klick gratis. Nun können Seitenbetreiber festlegen, dass User nur noch fünf Gratis-Klicks am Tag haben, ehe sie aufgefordert werden, sich zu registrieren oder zu bezahlen.

Laut Cohen will Google ausserdem kostenpflichtige Treffer künftig in Google News mit dem Wort «Subscription» kennzeichnen. «Wir werden kostenpflichtige Artikel genauso gewichten wie freie», schrieb Cohen, «also aufgrund ihrer Popularität. Paid Content könnte nicht so viele Klicks generieren wie Gratis-News, aber das ist keine Entscheidung, die wir treffen.»

Schon seit längerem schwelt wegen den Zeitungsinhalten ein Streit zwischen Google und Medienunternehmen. Letztere werfen der Suchmaschine vor, Geld auf ihre Kosten zu verdienen. Denn das Unternehmen dominiert das Geschäft mit Anzeigen im Netz, liefert vielen Nachrichtenseiten allerdings gleichzeitig einen grossen Teil ihres Traffics (siehe auch Verleger betrachten Google als Bedrohung und als Partner).

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