Internetnutzung: 96 % der Schweizer Haushalte surfen im Internet
96% der Schweizer Haushalte haben im Laufe der letzten drei Monate auf das Web zugegriffen. Für den Internetanschluss zu Hause bevorzugen diese Festnetz-Breitbandverbindungen. Diese Feststellung geht aus einer Umfrage über den Internetanschluss und dessen Nutzung hervor, die vom Schweizer Bundesamt für Kommunikation (BAKOM) in Auftrag gegeben wurde.
Die von M.I.S Trend im Auftrag des BAKOM durchgeführte Studie sollte vor allem die Versorgung der Haushalte mit Computern und Fernsehern ermitteln, die verwendeten Anschlussarten in Erfahrung bringen, die Kriterien für die Wahl des Dienstleistungserbringers und den Zufriedenheitsgrad der Benutzerinnen und Benutzer erfassen und schliesslich feststellen, wie die Schweizer Haushalte das Internet nutzen. Insgesamt wurden 1′147 Haushalte aus der ganzen Schweiz im September letzten Jahres befragt.
89% der Internet-Haushalte nutzen Festnetz-Breitband via Telefonleitung oder TV-Kabel. 6% benutzen noch ein direkt an die Telefonbuchse angeschlossenes Modem. Die Mobilfunk-Breitbandverbindung spielt bis jetzt nur eine marginale Rolle (2%).
Zwei Drittel der Haushalte haben die Anbieterin noch nie gewechselt, seit sie über einen Internetanschluss verfügen, und ein knappes Viertel hat dies lediglich einmal getan. Ausserdem vergleichen lediglich 22% die Marktangebote mindestens einmal pro Jahr. Diese relative Unbeweglichkeit lässt sich teilweise mit dem Zufriedenheitsgrad der Benutzerinnen und Benutzer erklären: 89% der Haushalte sind mit der Zuverlässigkeit und 86% mit der Geschwindigkeit ihrer Festnetz-Breitbandverbindung zufrieden.
Regelmässige und intensive Internetnutzung
Die Internetnutzung ist heute weit verbreitet. Zwar haben nur 71% Schweizer Haushalte einen eigenen Internetanschluss. 96% der Haushalte haben aber im Laufe der letzten drei Monate auf das Web zugegriffen. Davon loggen sich drei Viertel fast jeden Tag und ein Fünftel mindestens einmal pro Woche ein. Im Durchschnitt nutzen 30% der Haushalte das Internet während mehr als 10 Stunden pro Woche, wogegen lediglich 11% weniger als eine Stunde surfen.
E-Mails und Informationssuche
Das Senden und Empfangen von E-Mails bleibt der wichtigste Verwendungszweck des Internets (74% der Haushalte widmen sich oft dieser Tätigkeit). Die allgemeine Informationssuche (64%) oder die Informationssuche über Waren und Dienstleistungen (46%) wird ebenfalls sehr geschätzt. Im Unterhaltungsbereich hört ein Drittel der Haushalte zumindest gelegentlich Musik oder lädt diese herunter. Schliesslich pflegen vier von zehn Haushalten ein Profil und Kontakte in einem sozialen Netzwerk.
34% der befragten Haushalte wissen nicht, welche Zugangsgeschwindigkeit ihre Anbieterin bereitstellt. Von jenen, die darüber Bescheid wissen, wählten 70% eine mittlere Verbindung (zwischen 2′001 und 10′000 Kbit/s für den Download). Die restlichen 30% verteilen sich zu gleichen Teilen auf den unteren und den oberen Geschwindigkeitsbereich.
- Internetnutzung: 3,9 Millionen Schweizer sind täglich online
- 84 Prozent möchten nicht für Internetnutzung bezahlen
- Studie: Die meisten Internethaushalte nutzen das Web für Kaufentscheide.
- TV- und Internetnutzung steigen
- Verbesserte Messung für Online-Werbung in China
- Net-Metrix und Nielsen: Gemeinsam Daten zur Internetnutzung in der Schweiz
- Online Mediennutzung und Verteilung der Werbegelder
- Internetnutzung verdrängt TV- und Printkonsum
- 76 % nutzen vor dem Kauf Suchmaschinen
- Mediennutzungszeit: Internet nur noch knapp hinter Fernsehen
- China hat mehr Breitband-Nutzer als USA
- Internetnutzung hat weiter zugenommen
- Private Internetnutzung im Büro: Wofür wird Zeit gebraucht?
- Internetnutzung
- Schweizer nutzen vor allem E-Mails und Suchmaschinen

Februar 22nd, 2010 at 11:10
Ich denke der Trend ist eindeutig. Gestern erhielt ich auch die Information, dass das Land welches am meisten im Netz “surft” Süd-Korea sei. Auch weil sie die besten Leitungen haben (Glasfaser). Durchschnittlich verbringt dort eine Person 18 von 24 Std. in der Webkommunikation. Wodurch aber die konkrete persönliche Beziehungen zu kurz kämen. Ich Frage mich wie sich der Mensch im virtuellen Zeitalter weiterentwickelt!