Keyword-Tool: Suchmaschinenoptimierung braucht mehr als nur die Empfehlungen von Google

Viele Marketing-Verantwortliche nutzen das Keyword-Tool von Google als Basis für die Suchmaschinenoptimierung ihres Internetauftritts. Doch das Tool liefert oft falsche und irreführende Daten und sollte darum nicht als einziges und wichtigstes Instrument dafür verwendet werden.

Wir hatten schon viele Fälle, in denen Firmen anhand des Keyword-Tools für die Suchmaschinenoptimierung auf völlig falsche Suchbegriffe gesetzt haben. Mit dem Keyword-Tool von Google kann man zwar sehr rasch und einfach das Suchvolumen und die wahrscheinlichen AdWords-Kosten für bestimmte Keywords erfahren, nach denen Internet-User bei Google suchen, doch als verlässliche Basis für die Suchmaschinenoptimierung ist es nicht brauchbar. Das Tool wurde ursprünglich als Basis für Werbeschaltungen entwickelt und kann deshalb nur bedingt für die Suchmaschinenoptimierung genutzt werden. Die Zahlen sind nicht immer richtig und genau und können somit zu Fehlinterpretationen und unnötigen oder falschen Massnahmen sowie hohen Optimierungskosten führen.

Falsche Zahlen
Wenn man beispielsweise mit der Einstellung „weitgehend“ nach „rasenmäher“ sucht, zeigt das Tool 673‘000 lokale Suchanfragen aus Deutschland an. Das Suchvolumen weltweit ist ebenfalls 673‘000. Für die lokalen Suchanfragen aus der Schweiz und Österreich sind es jedoch nochmals 27‘100 bzw. 60‘500 Suchanfragen, was ein weltweites Total von 760‘600 ergibt. Rund 13 Prozent des weltweiten Suchvolumens wird nicht angezeigt, d.h. vernachlässigt. Die 590 monatlichen lokalen Suchanfragen für „rasenmäher“ aus den USA sowie Zahlen weiterer Länder sind darin noch gar nicht berücksichtigt.

Frühere AdWords-Kampagnen verfälschen Resultate
Erstaunlich ist ebenfalls, dass die Resultate des Keyword-Tools variieren, je nachdem, ob man bei der Recherche im Keyword-Tool angemeldet ist oder nicht. Ist man bei einem Google-Dienst angemeldet, erkennt Google AdWords-Kampagnen, die bereits über dieses Konto geschaltet wurden. Wir hatten immer wieder Fälle, bei denen das Suchvolumen anders angezeigt wurde, je nachdem ob man eingeloggt war oder nicht.

Gute Empfehlungen fehlen
Ein weiteres Handicap des Keyword-Tools ist, dass es zwar bei der Sucheinstellung „weitgehend“ viele Ideen bringt, diese jedoch nicht zwingend die besten sind. Das stellte ein Blogger fest, der diejenigen Suchbegriffe beim Keyword-Tool überprüfte, über die am meisten Besucher auf seine Seite gelangten. Als er beim Keyword-Tool „blog traffic“ überprüfte, wurde ihm zwar der Begriff „how to get blog traffic“ empfohlen, mit einem weltweiten monatlichen Suchvolumen von 320, ein anderer Begriff – „how to get traffic to your blog“ – wurde ihm jedoch nicht empfohlen. Wenn er aber exakt nach diesem Begriff suchte, listete das Keyword-Tool diesen mit einem weltweiten monatlichen Suchvolumen von 1‘600 auf, also fünfmal mehr Suchvolumen, als der von Google vorgeschlagene Suchbegriff „how to get blog traffic“. Vor einigen Jahren waren die Empfehlungen von Google besser, haben aber in vergangenen Updates an Qualität eingebüsst.

Umsatzstarke Begriffe werden vernachlässigt
Das Problem, dass Keyword-Tool gute Suchbegriffe nicht empfiehlt, zeigt sich vor allem bei spezifischen Suchanfragen. Je mehr Wörter eine Suchanfrage enthält, d.h. je spezifischer sie ist, desto kleiner ist das Suchvolumen und desto grösser ist die Wahrscheinlichkeit, dass solche Begriff-Ketten vom Keyword-Tool gar nicht vorgeschlagen werden. Doch gerade die spezifischen Suchanfragen sind oft diejenigen, die am meisten Umsatz bringen. Nur weil Google für einen Begriff keine Daten anzeigt, bedeutet das nicht, dass er nicht sehr viel Umsatz bringen kann.

Die Grenzen des Keyword-Tools
Generell liegt die Grenze von Googles Keyword-Tool bei der Einschätzung des Umsatzpotenzials. Das Tool kann zwar erkennen, wie gross das Suchvolumen für einen Begriff ungefähr ist. Wie viel Umsatz ein Begriff dann aber bringen kann, weiss das Tool natürlich nicht. Um die umsatzstärksten und somit wichtigsten Begriffe für eine Suchmaschinenoptimierung herauszufinden, braucht es eine eingehende Umsatzpotenzialanalyse.

Umsatz steigern dank Marktforschung
Bei dieser Analyse geht es darum, mittels gezielten, breit angelegten und auf Marktforschung ausgelegten AdWords-Kampagnen herauszufinden, nach welchen Keywords am meisten gesucht wird und über welche Keywords diejenigen Besucher auf den eigenen Internetauftritt gelangt sind, die dann auch Anfragen gestellt, direkt messbaren Umsatz gebracht oder die gewünschten Aktionen ausgeführt haben. Als Betreiber eines Internetauftritts erhalten Sie durch eine solche Umsatzpotenzialanalyse folgende Erkenntnisse:

  • Sie erfahren, in welchem Bereich das grösste Umsatzpotenzial liegt.
  • Sie wissen, welche Begriffe Ihre potentiellen Kunden verwenden und welche tatsächlich zu Umsatz führen.
  • Sie erkennen, für welche Keywords es sich am meisten lohnt, bei Google in den organischen Suchergebnissen in den Top Ten gefunden zu werden.
  • Sie erfahren, wie Sie Ihre AdWords Kampagne auf die besten Suchbegriffe ausrichten können.
  • Sie erkennen aufgrund des Kundenfeedbacks, wie sich der Besucher auf Ihrer Website bewegt und zurechtfindet.
  • Sie wissen, wo (auf welchen Seiten, bei welchem Schritt im Bestellvorgang, etc.) Sie potenzielle Kunden verlieren.
  • Sie erkennen, wie Sie die Performance Ihrer Website verbessern und diese gezielt auf die Kundensprache ausrichten können.

Das bedeutet, erst nach einer solchen Auswertung kann basierend auf den Ergebnissen mit der eigentlichen Optimierung des Internetauftritts begonnen werden um somit die besten, umsatzstärksten Besucher anzuziehen und auch als Kunden zu gewinnen.

Nachhaltige Suchmaschinenoptimierung
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Dann kontaktieren Sie uns noch heute. Wir beraten Sie gerne und kompetent.

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