Werbeausgaben wandern zum Internet-Marketing

Über ein Drittel der führenden europäischen Werbetreibenden betrachten Online-Werbung heute als „unentbehrlichen” Werbekanal. Ein noch größerer Anteil dieser Gruppe setzt dafür heute ursprünglich für die Print- und Fernsehwerbung bestimmte Budgetmittel ein, um zu gewährleisten, dass die Ausgaben für Online-Werbelösungen weiter steigen.

Deutschland: Bereits 1 Milliarde Euro für online Werbung im 2008

Gemäss den Zahlen von Nielsen stiegen die Onlinewerbeausgaben in Deutschland im laufenden Jahr deutlich - das Wachstum flachte aber im dritten Quartal etwas ab und betrug "nur" noch 30 Prozent. Von Januar bis September wuchsen die Werbeeinnahmen des Mediums um 37,2 Prozent beziehungsweise 279 Millionen Euro auf 1,0 Milliarden Euro. Die Finanzbranche war mit 74,7 Millionen Euro die drittgrösste Branche.

Bis zu 89 % entscheiden sich wegen Internet zu einem Kauf

Das Internet ist das einflussreichste Medium für europäische Konsumenten und weitaus wichtiger als TV oder Tageszeitungen. So lautet das zentrale Ergebnis der Studie „Digital Influence Index“, welche von einer der weltweit führenden PR Agenturen durchgeführt wurde.

Ausgaben für online Marketing werden sich verdreifachen

Die Ausgaben für Online Marketing werden sich in den nächsten 5 Jahren verdreifachen. 2012 werden Ausgaben von 61 Milliarden Dollar erwartet. Suchmaschinen Marketing wird dabei weiterhin den grössten Anteil ausmachen.

60 % sind für Internet Marketing nicht gewappnet

Nur jedes vierte Unternehmen fühlt sich fit im Bereich Internet Marketing. Dies obwohl Marketingverantwortliche den Stellenwert des Internet erkannt haben. Die meisten sehen das eigene Unternehmen jedoch nicht für das veränderte Konsumverhalten gewappnet.
Werbeausgaben Internet

Wie führende Unternehmen das Internet Marketing nutzen

Immer mehr Werbegelder werden von klassischen Medien in den online Bereich umgeleitet. Wie sich führende Unternehmen auf das veränderte Konsumverhalten einstellen, zeigt der zweite Teil der Befragung der globalen Strategieberatung Booz Allen Hamilton bei 250 internationalen Marketingverantwortlichen.

Google trotzt schlechter US-Konjunktur

Während im allgemeinen die meisten Firmen (trotz besserem Wissen) die Werbeausgaben zurückfahren wenn die Konjunktur schwächer wird, läuft der online Markt anders. Befürchtungen über eine Schwäche des Online-Werbemarktes fegte Google mit einem Ergebnisplus von 30 Prozent beiseite. Folgen der Konjunkturflaute in den USA bekam Google nach eigenen Angaben nicht zu spüren.

10 % höhere Werbeausgaben im Januar

Im Januar wurde in der Schweiz Werbung im Wert von 279,37 Mio CHF geschaltet. Dies entspricht einer Zunahme von 10% gegenüber dem Vorjahresmonat. Obwohl das Internet je nach Zielgruppe häufiger genutzt wird als das Fernsehen, erhält dieser Bereich nach wie vor nur 1,1 % der Werbeausgaben.