Penguin-Update: Google bestraft Überoptimierung

Nach den diversen Panda-Updates hat Google letzten Monat das Penguin-Update lanciert. Google straft damit besonders Seiten ab, die auf unnatürliche Weise für Suchmaschinen optimiert werden. In diesem Blog-Artikel erfahren Webmaster und Marketingverantwortliche, worauf sie bei der Optimierung eines Internetauftritts achten müssen.

Das Google Penguin Update richtet sich gegen zu sehr optimierte Webseiten.

Das zentrale Stichwort des im letzten Monat lancierten Penguin-Updates von Google heisst „Überoptimierung“. Damit verstärkt Google die bessere Bewertung von Seiten mit gutem Inhalt und natürlichen Linkprofilen. Als übermässig optimierte Seiten betrachtet und bewertet Google dementsprechend Seiten mit einem unnatürlichen Linkprofil. Das einfachste Anzeichen für ein unnatürliches Linkprofil ist ein sprunghafter Anstieg von externen Links.

Zu rasches Linkwachstum

Ein sprunghafter Anstieg von externen Links ist ein starker Hinweis dafür, dass diese Links nicht auf natürlichem Wege entstanden sind, sondern jemand diese explizit als Mittel der Suchmaschinenoptimierung generiert hat. Solche Links sind umso verdächtiger, wenn alle oder viele davon von derselben Domain stammen. Seriöse SEO-Agenturen achten darauf, ein nachhaltiges Linkbuilding zu betreiben und keine auffälligen, unnatürlichen Linkmengen in zu kurzer Zeit zu erhalten.

Der sprunghafte Anstieg externer Links kann ein Hinweis für Überoptimierung sein.

Sitewide Links

Ein weiterer Gefahrenherd sind sogenannte „Sitewide Links“. Das sind Links, die auf jeder Seite eines Internetauftritts vorkommen. Diese werden meistens im Header, Footer oder der Seitenleiste platziert. Es ist nicht sinnvoll und natürlich, dass jede Unterseite eines Auftritts auf eine andere Website verlinkt, und dann noch mit demselben Linktext. Bei grösseren Internetauftritten können Sie so mehrere Tausend Links von einer einzigen Domain auf Ihre Seite erhalten, was Google erkennt und abstrafen kann.

Autorität der Links

Doch nicht nur die Anzahl der Links und die Verteilung auf wenige Domains können gefährlich sein. Google prüft auch den Anteil der Links von starken, prominenten Seiten (mit hoher Autorität) und weniger autoritären Seiten. Je ausgeglichener die Verteilung dieser Links ist, desto besser. Wenn jedoch ungewöhnlich viele Links von Seiten stammen mit einer Linkautorität von 30 bis 40, dann ist das verdächtig und für Google ein Anzeichen von Page-Rank-Manipulation. Je flacher und ausgeglichener die Kurve ist, desto besser wertet Google diesen Auftritt.

Starke Ausschläge bei einzelnen Linkautoritätsstufen weisen auf Manipulation hin.

Unnatürliche Linktexte

Seit dem Penguin-Update kann Google noch besser die Qualität und Relevanz eines Links überprüfen, und achtet dabei auch auf den Linktext (z.B. „klicken Sie hier“). Entscheidend dabei ist nicht nur der Text einzelner Links, sondern das Schema, also die Übersicht aller Linktexte, die auf eine Seite verlinken. Natürlich und unverdächtig ist der Name einer Firma als Linktext (z.B. „Worldsites“) oder der Name zusammen mit einem Slogan. Verdächtig sind Linktexte dann, wenn Sie identisch sind mit dem Keyword einer Suchabfrage. Das ist für Google nämlich ein Anzeichen dafür, dass dieser Linktext nur für die Suchmaschinenoptimierung gewählt wurde. Zu viele solche Links sind unnatürlich und werden von Google im Sinne der Überoptimierung abgestraft. Ein Vergleich von Rankingverläufen tausender Webseiten hat ergeben, dass besonders die Websiten Positionen bei den organischen Suchresultaten eingebüsst haben, deren prozentualer Anteil an Keyword-Links bei über 65 Prozent liegt.

Internetseiten mit vielen Keyword-Links werden abgestraft.

On-Site Überoptimierung

Überoptimierung ist jedoch nicht nur beim Generieren von Links (Off-Site) gefährlich, sondern auch beim Optimieren auf der Seite an sich (On-Site). Auch hier gilt wiederum der Grundsatz „was dem Besucher einer Seite unnatürlich erscheint, ist auch für Google unnatürlich und nicht benutzerfreundlich und wird darum abgestraft“. Wichtigstes Stichwort bei der On-Site-Überoptimierung ist „Keywordstuffing“. Damit sind Seiten gemeint, deren Texte mit Keywords überfüllt sind und die gespickt sind mit grammatikalischen Fehlern (aufgrund der Optimierung für gewisse Keywords), wodurch der Informationsgehalt verwässert und der Text unlesbar wird.

Kombination ist gefährlich

Webmaster und Marketingverantwortliche sollten bei der Überprüfung Ihrer Suchmaschinenoptimierung stets bedenken, dass die oben genannten Punkte nur Hinweise darauf sind, dass ein Internetauftritt auf unnatürliche Weise für Top-Positionen bei Google optimiert wurde. Je mehr dieser Bedingungen erfüllt sind, desto mehr Hinweise für eine Überoptimierung sind das für Google und desto wahrscheinlicher ist es, dass ein Internetauftritt an Positionen in den organischen Suchresultaten verliert.

Ist Ihre Seite gefährdet

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David Huber Kontaktieren Sie unseren Text-Profi David Huber oder schreiben Sie einen Kommentar zu diesem Artikel. +41 (0)41 799 80 96 dh@worldsites-schweiz.ch

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