58 % der Stellen werden über das Internet vergeben
Bei der Suche nach Arbeitskräften setzen Schweizer Unternehmen immer konsequenter auf das Internet. Laut einer Umfrage bei den Top-500 Unternehmen der Schweiz wurden 85,7 Prozent aller Vakanzen auf der jeweiligen Firmen-Homepage angeboten, was einem Anstieg um 4,6 gegenüber dem Vorjahr entspricht. Über Internet-Stellenbörsen wurden 72,7 Prozent der freien Stellen ausgeschrieben.
Gemäss der Studie „Recruiting Trends 2009 Schweiz“ wurden im letzten Jahr 72,7 Prozent der freien Stellen über Stellenportale angeboten. Die Printmedien haben für Stellenangebote weiter an Bedeutung verloren. Wurden 2008 noch 49,9 Prozent aller Stellenanzeigen gedruckt, sind es 2009 noch 40,7 Prozent.
Entsprechend der Ausschreibungspraxis entwickelt sich auch das Besetzungspotenzial. Mit 57,9 Prozent resultierte der grösste Teil an Neueinstellungen im Jahr 2008 aus Stellenanzeigen auf der eigenen Unternehmens-Webseite oder in einer Online-Stellenbörse, was einen Anstieg um 6,5 Prozentpunkte bedeutet. Die Printmedien mussten auch hier einen erneuten Verlust von 6,6 Prozentpunkten hinnehmen. 2008 wurden noch 22,9 Prozent aller Einstellungen über Zeitungen und Zeitschriften generiert. 11,6 Prozent der realisierten Neueinstellungen konnten auf das Arbeitsamt zurückgeführt werden, 7,7 Prozent ergaben sich über andere Kanäle wie Headhunter, Personalberatungen oder Zeitarbeitsfirmen.
Bereits 23,7 Prozent der befragten Unternehmen nutzen Online-Assessments im Rahmen der Bewerberselektion und/oder -vorselektion, 5,3 Prozent sehen einen Einsatz erst vor.
Die breitangelegte Arbeitgeberstudie „Recruiting Trends Schweiz 2009“ wird von Monster.ch in Zusammenarbeit mit dem Centre of Human Resources Information Systems (CHRIS) der Universitäten Frankfurt am Main und Bamberg bereits zum dritten Mal durchgeführt. Dabei wurden zwischen Dezember 2008 und März 2009 die 500 Top-Unternehmen der Schweiz zum Status Quo im Personalwesen und zu den Einschätzungen der zukünftigen Entwicklungen in Human Resources befragt.
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