Website Performance erhöhen – Google Ranking verbessern

Die Website Performance / Ladezeit ist wie im ersten Teil erwähnt nur zu 10 bis 20 % vom Server und seiner Leistungsfähigkeit abhängig. Die Optimierung der Ladezeiten kann mit Hilfe passender Tools erreicht werden. Hier weitere Hinweise.

Je kürzer die Ladezeit Ihrer Website, desto besser.

Optimieren Sie die Geschwindigkeit Ihrer Webseite, um ein besseres Google Ranking zu erhalten.

Wie kann man die
Webseitengeschwindigkeit erhöhen?

Das Optimieren der Webseitengeschwindigkeit ist ein kontinuierlicher und meist aufwändiger Vorgang. Die gute Nachricht lautet, dass man erste Erfolge meist schon mit kleineren Massnahmen erreichen kann. Umso mehr man jedoch in Richtung Optimum arbeitet, desto schwieriger wird es.

Wie bereits im Teil zu den Einflussfaktoren der Webseitengeschwindigkeit erwähnt, spielt das gewählte Content Management Systems und der Inhalte auf einer Webseite eine wichtige Rolle für die Ladezeit.

Möchte man nicht gleich eine neue Website oder auf ein anderes Content Management System migrieren, bietet es sich an, zunächst einmal die Inhalte ins Visier zu nehmen.

Bei den Inhalten sind es wiederum vor allem die Bilder (und in selteneren Fällen Videos), die sich als Ansatzpunkt für Optimierungen anbieten.

Hier kann man versuchen, eine Verringerung der Dateigrösse zu erzielen, indem die Bilder mit Hilfe geeigneter Optimierungstools überarbeitet werden. Diese Tools sind in der Lage, eine Verkleinerung der Dateien zu erreichen, ohne dass die Qualität der Bilder sichtbar leidet. Neben Photoshop gibt es Tools wie ImageOptim, JPEGMini oder PunyPNG.

Es gibt darüber hinaus für die am weitesten verbreiteten Content Management Systeme wie Joomla oder WordPress spezielle Plugins, die nicht nur für eine Optimierung der Bilder sorgen, sondern auch eine Verschlankung des Codes erreichen können. Ein Beispiel für ein solches Tool ist JCH Optimize, das in seiner Basisversion kostenlos verfügbar ist.

Es gibt allerdings Szenarien, in denen das Optimieren der Inhalte alleine nicht ausreicht. Wenn das Besucheraufkommen einer Webseite so gross ist, dass der eingesetzte Server die entstehende Last nicht mehr in einer zufriedenstellenden Zeit verarbeiten kann, muss die Umstellung auf eine leistungsfähigere Infrastruktur erwogen werden.

Vor einem solchen Schritt sollte man sich jedoch genau überlegen, welche Ziele verfolgt werden sollen und einen detaillierten Migrationsplan erstellen, der möglicherweise auch weitere Optimierungsmassnahmen enthält.

Alternative AMP

Eine Möglichkeit, die Geschwindigkeit mobiler Webseiten zu erhöhen, bietet das Accelerated Mobile Pages-Framework (kurz „AMP“ genannt). Dabei handelt es sich um ein Open Source-Projekt, das frei verfügbar ist. AMP setzt auf ein verschlanktes HTML und JavaScript und bedient sich ausserdem des Einsatzes eines Content Delivery Networks (CDN).

Google setzt im Bereich der mobilen Suche verstärkt auf AMP und kennzeichnet Webseiten, die mit AMP erstellt wurden, in den Suchergebnissen, was zusätzlich die Klickrate erhöhen kann.

Um eine AMP-Seite zu erstellen, müssen die entsprechenden Konventionen eingehalten werden. So dürfen zum Beispiel nur bestimmte HTML-Tags oder JavaScript-Befehle genutzt werden. Es gibt bereits fertige Plugins für viele Content Management Systeme wie Joomla oder WordPress, die bestehende Seiten in valide AMP-Seiten umwandeln können.

Einschränkend muss angemerkt werden, dass AMP häufig dazu führt, dass die Besucher gar nicht mehr auf die eigene Website kommen sondern nur noch Inhalte direkt auf Google lesen.

Fazit

Die Webseitengeschwindigkeit ist bereits heute ein wichtiger Rankingfaktor und trägt in hohem Masse zur Nutzerzufriedenheit und zur Usability von Webseiten bei. Die Bedeutung als Rankingfaktor wird sich in naher Zukunft weiter erhöhen, was an der zunehmenden mobilen Nutzung des Webs und an Googles Umstellung auf einen mobil-dominierten Index liegt.

Die Optimierung der Webseitengeschwindigkeit ist ein aufwändiger und fortwährender Prozess, doch lassen sich bereits mit recht einfachen Massnahmen deutliche Verbesserungen erzielen. Dabei können passende Tools und Plugins unterstützen. Für die Optimierung der Ladezeiten mobiler Webseiten bieten sich das AMP-Framework als Alternative an.

Hier finden Sie den ersten Teil dieses Artikels: Website Performance – ein wichtiger Rankingfaktor

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Erstellt am 9. Mai 2017 20:03 von Beat Z'graggen in SEO, Suchmaschinen Marketing, Website Performance.

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